Neuigkeiten im Juli 2025
1. Trink- und Brauchwasser im Projekt
Bereits seit dem letzten Herbst erlangten wir Kenntnis, dass die Solarpumpe des Vereins zur Wasserversorgung der Bewohner im Projekt und umliegend wohnender Familien defekt ist. Durch umfangreiche Recherchen und ein Austausch zwischen den Akteuren Süd und Nord waren wir der Meinung, dass eine Reparatur erfolgreich abgeschlossen werden konnte.
Erst im Februar 2025 wurde klar, dass diverse Versuche zur Wiederherstellung der Pumpe erfolglos waren. Es gab nicht mehr nur kein Wasser aus dem Brunnen, auch drei große Regenwassertanks sowie diverse Dachrinnen waren marode bzw. unbrauchbar. Die Kinder wurden wieder zum Wasserloch geschickt.
Weil für eine Pumpe, die hierzulande ca. 400 Euro kosten würde, vor Ort ein Angebot über 4.000 Euro vorlag, entschlossen sich Thomas und Johannes Langsch im Juni mit einer Pumpe nach Uganda zu fliegen und die Gesamtsituation zu begutachten. Zusammen mit Fachkräften aus dem Projekt sowie dem verantwortlichen Elektriker und Solarteur vor Ort konnte diese installiert werden. Nach einem Probelauf musste allerdings festgestellt werden, dass die Leitungen zum Haus an mehreren Stellen defekt waren, weil diese durch Pflanzungen daneben durchgehackt waren.
2. Gebäude und Grundstücksmauer
Während des kurzen Aufenthalts von fünf Tagen wurde auch großer Reparaturbedarf an der Küche und der Grundstücksmauer festgestellt.
Trotz zahlreicher Diskussionen und Veränderungsvorschlägen konnte noch immer kein verantwortungsvoller, ressourcenschonender Umgang mit Feuerholz erreicht werden.
Den Großteil des Tages verrichtet das Küchenpersonal seine Arbeit in Ruß und Qualm. Die Ofenrohre sind defekt und verschmutzt, eine Ofentür fehlt, feuchtes Feuerholz wird verwendet.
Wieder wurden sie auf gesundheitliche Gefahren und mangelnde Nachhaltigkeit aufmerksam gemacht. Dieser katastrophale Zustand ist nicht hinnehmbar!
Im Nachgang hat Renate Blank dies nochmals mit der verantwortlichen Küchenchefin Sylivia Nalukwata besprochen. Reinigung und Reparaturen wurden veranlasst und regelmäßige Dokumentationen zugesichert.
Da die Gebäude des Projekts an einem Hang liegen, sind starke Regenfälle nicht nur Segen, sondern auch gefährlich. Erdreich wird unterspült
und Schlamm dringt ein.
Bei der Errichtung der Grundstücksmauer haben wir uns auf eine durchdachte und stabile Konstruktion verlassen. Nach fünf Jahren jedoch beginnt das Mauerwerk aus Stein teilweise einzustürzen. Die Menschen und Gebäude sind dadurch massiv bedroht. Offensichtlich wurden weder Drainage noch eine Abdichtung angebracht.
Hier ist eine sehr zeitnahe Lösung notwendig. Zielführend scheint uns der komplette Abbruch und Neuerrichtung des Mauerstücks mit einer angemessenen Dichtung.
Dies ist sehr kostenintensiv und das Geld steht dem Verein derzeit nicht zur Verfügung, weshalb hierfür dringend Sponsoren gesucht werden müssen.
Liebe Grüße und einen schönen Sommer
Renate und Team
Spendenkonto Hand in Hand für Uganda e. V.:
Volksbank Raiffeisenbank Dachau
IBAN: DE79 7009 1500 0001 5290 72
BIC: GENODEF1DCA

